Nissan Tuning

Nissan.

Nissan Skyline Historie

Die Skyline Historie bei Nissan reicht bis in die späten 1950er Jahre zurück und wurde ursprünglich vom japanischen Hersteller Prince konzipiert und gebaut. Etwa alle 4 Jahre präsentierte Nissan eine neue Variante, begonnen mit dem ALSI-1 über den Typ S50 im Jahre 1963 und den erfolgreichen Datsun Skyline 2000GT mit seinen zu dieser Zeit beachtlichen Leistung in Höhe von 160PS in der GT-R Version. Noch erfolgreicher verlief der Absatz der Typ C110 Variante, welche im Produktionszeitraum 1972-1977 insgesamt 670.000 Abnehmer fand, in der exklusiven GT-R Ausführung entstanden jedoch nur wenige 197 Exemplare, welche heute zu begehrten Sammler-Stücken zählen. Der C210 löste den C110 ab und war der erste Nissan Skyline mit einem Turbomotor. Als Datsun Skyline war der Klassiker in den späten 70ern nicht nur technisch besser als ein Opel Monza ausgestattet, sonder auch preislich eine echte Alternative im Premium-Segment. Die sechste Generation des Nissan Skyline debutierte im Jahre 1981 mit der Bezeichnung R30 und war das erste Modell mit elektronischen Stoßdämpfern. Auch hier wurde das Modell nur 4 Jahre lang produziert. Der Typ R31 lief zwischen 1985-1989 insgesamt 309.000 Mal vom Band und wurde unter anderem auch in Südafrika produziert. Mit Motorleistungen zwischen 130 und 180PS bewegte sich das Modell im deutschen Automarkt eher im Nischensegment. Seine optische Erscheinung war ebenfalls gewöhnungsbedürftig im Vergleich zu den Karosserieformen zu dieser Zeit. Der Name Nismo taucht mit der Produktion des GTS Turbo zum ersten Mal im Zusammenhang mit Nissan auf.

1989 erschien der Skyline R32, welcher als erstes Modell nach 1973 wieder als GT-R erhältlich war. In der allradangetriebenen Top-Version leistet das weniger absatzfreudige Modell maximal 280PS und wurde wiederum durch Nismo getunt.

Wiederum traditionelle 4 Jahre später löste die Baureihe R33 den R32 ab. Die Top-Leistung des allradangetriebenen 2,6l Turbo-Motors wurde mit 280PS zunächst beibehalten und fand in der exklusiven Nismo Ausführung mit seinerzeit unglaublichen 400PS seinen Höhepunkt. Von den limitierten 99 Einheiten wurden allerdings aufgrund des hohen Preises nur 44 Einheiten verkauft. Heutzutage sind solch limitierte Sonderserien von Sportwagenherstellern bereits vor Produktion an erlesene Käufer verkauft bevor überhaupt produziert wurde.

Seinerzeit graue Maus, heute begehrte Tuning-Objekte – Skyline GT-R33 und R34

Die weiterentwickelte Version des R32 betrat mit einer limitierten Motorleistung in Höhe von 280PS die Motorsport-Bühne und sorgte mit der verbesserten HICAS Allradlenkung auf elektronischem Wege für ein sanfteres und gleichmässigeres Ansprechverhalten. Trotz verbeserte Technik sanken die Absatzzahlen des Reihensechszylinder Bi-Turbos. 2002 war das Produktionsende des GT-R. 2003 führte die japanische Regierung neue Abgasemissionsgrenzwerte ein, die der RB26DETT-Motor, eine Konstruktion aus den 1980ern, nicht mehr erfüllte. Um dennoch das Ableben dieser beliebten Motorisierung zu feiern, wurden die Jubiläumsmodelle GT-R V-spec II Nür sowie GT-R M-spec Nür eingeführt. Das „Nür“ im Namen stellte eine Hommage an den Nürburgring dar. Das besondere an den Nür-Modellen war der RB26DETT-Motor in der N1-Motorsportversion. Die Auflage war auf insgesamt 1000 Exemplare limitiert, von denen 250 die luxuriöseren M-spec-Modelle mit Lederausstattung und weicherer Fahrwerksabstimmung waren und 750 V-spec-II-Modelle. Es wurden unterschiedliche Modellvarianten und Ausstattungskonzepte angeboten. Die Krönung stellt auch beim GT-R34 die getunte Nismo Version mit 400PS dar.

R35 – aus Skyline wird Nissan GT-R

Ab 2008 verzichtet Nissan auf die Namensgebung Skyline und produziert mit immer weiter gesteigerten Top-Leistungen bis heute das R35 Allradmonster mit der speziellen Drehmomentverteilung und dem ATTESA System.

Nissan GT-R – Die oft unterschätzte Waffe aus Fernost

Seit mittlerweile 10 Jahren treibt Nissan die renommierten Sportwagenbauer aus Zuffenhausen, Maranello und Affalterbach mit seinem R35 GT-R in Sachen Längsbeschleunigung zum Wahnsinn. Unangefochten prescht der Allradbolide mit seinem V6 Bi-Turbo Motor der 100er Marke in unter 3 Sekunden entgegen und dabei kennt der Vortrieb ab Werk erst bei 318 km/h Erbarmen. Ein Traumauto für die Konsolenzocker immer schon und für Beschleunigungs-junkies insbesondere. Kann man so kaufen und sich dem Mix aus Adrenalin und Endorphinen hemmungslos hingeben. Oder man sucht das absolut Außergewöhnliche, eine Optik zum dahinschmelzen, Maulsperre und „Ohr“gasmus inklusive. Dann ist Luxusveredler Wheelsandmore aus dem westrheinischen Baesweiler bei Aachen genau der richtige Ansprechpartner um dem Hobel zu noch mehr „Wows“ and „Ahhs“ beim Ritt durch die Gefilde zu verhelfen. Die negative Besetzung des Wortes -Leistungsempfänger- hebt Wheelsandmore kurzerhand einfach auf und sorgt beim stolzen Eigner postum für Heiterkeit.

Die serienmäßigen 570PS und 637Nm werden bei Wheelsandmore in 5 verschiedenen Leistungsstufen wie folgt gesteigert:

Stage I: Durch optimierte Software und F1-Luftfilter-Kit generiert Wheelsandmore aus dem 2017er GTR Triebwerk 605PS und 700Nm

Stage 2: In Kombination mit Sportkatalysatoren erreicht der Tuner 630PS und stolze 800Nm Drehmoment

Stage 3: Kombiniert mit geänderter Klappenauspuffanlage und Katalysator-Ersatzrohren misst der Tuner 650PS und stramme 830Nm Drehmoment

Stage 4: Zusätzlich zu Stage3 werden die Turbolader ausgetauscht, andere Wastegate-Dosen und stärkere Benzinpumpen installiert. Mit Sportkatalysatoren und Anpassung der Getriebesteuerung werden so ca. 700PS und 850Nm generiert

Stage 5 – CrankZilla –  Wie in Stage 4 ersetzen Katalysator Ersatzrohre die Luftreiniger und entlocken dem Motor mit entsprechender Software finale 740PS und 900Nm Drehmoment

Von den Netzfundstücken mit weit über 1000 PS nimmt der seriöse Tuner Abstand, da eine gewisse Alltagstauglichkeit und vor allen Dingen Zuverlässigkeit gewahrt bleiben soll. 740PS sind beim GTR das höchste der Gefühle um die Fahrmaschine noch einigermaßen auf der Strecke halten zu können – so Firmeninhaber Sebastian Dohmen.

Die Klappenauspuffanlage kann wahlweise auch ohne Katalysatoren geordert werden, hier empfiehlt es sich allerdings, bei geöffneten Klappen, sehr sorgfältig mit dem Gaspedal umzugehen, da die Anlage ansonsten infernalisch laut auf sich aufmerksam zu machen weiß…

Beim Räderwerk tobt sich der Felgen Hersteller nach Herzenslust aus und präsentiert mithilfe der angefertigten F.I.W.E. Schmiedefelgen eine provokant markante Symbiose aus edel, breit und trotzdem stimmig. Die dreiteiligen Felgen drehen sich an der Lenkachse 9,5×21 Zoll messend und an der Hinterachse in stolzen 11,0×21 Zoll. Den Kontakt zur Fahrbahn sichern 255/35/21 und 295/30/21 Pneus aus dem Hause Continental. Die Felgensterne adaptierte Wheelsandmore analog zur Werbebeschriftung und der Bremsanlage in einer Farbmischung aus Bronze und Kupfer und finalisierte die Felgen-Außenbetten mit dezent edler Carbonlook Oberfläche. Abgerundet wird der optische Auftritt durch höhenverstellbare Tieferlegungsfedern aus dem Hause KW, welche den Schwerpunkt des Renners um ca. 30mm verringern.

Die Wheelsandmore Garantie für Nissan Tuning

Alle Leistungssteigerungen werden selbstverständlich ausgiebig auf dem Leistungsprüfstand entwickelt und später auch unter realen Bedingungen in Langzeitversuchen getestet. Darauf gibt der Tuner aus dem rheinischen Baesweiler in der Nähe von Düsseldorf mittlerweile im Zuge einer Zusatzversicherung auch ein Garantieversprechen ab.